Methoden

Wählen Sie aus einer Reihe von Methoden, die eingesetzt werden können, um zu nachhaltigen Produkten, Dienstleistungen, Prozessen oder Geschäftsmodellen zu kommen.

Sie können sich die Methoden vorab filtern. Wählen Sie dazu eine Suchkategorie aus:

  • Anwendungsbereich: Im Zusammenhang mit welchen Elementen des Praxismodells „Nachhaltiges Innovationsmanagement“ sollen die Methoden einsetzbar sein?

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Backcasting

Backcasting ist eine strategische Planungsmethode, bei der nicht vom aktuellen Stand, sondern von einem angestrebten Zukunftszustand aus rückwärts geplant wird – z. B. eine klimaneutrale Produktion, eine vollständig digitalisierte Lieferkette oder ein zirkuläres Geschäftsmodell. Ausgehend von dieser Vision werden konkrete Schritte, Meilensteine und Zuständigkeiten identifiziert, um den Weg dorthin realistisch und strukturiert zu gestalten.

Das Ergebnis: Ein klarer, langfristig tragfähiger Fahrplan für Ihre Transformation.

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Biomimicry

Biomimicry überträgt bewährte Prinzipien aus der Natur auf technische, gestalterische und organisatorische Herausforderungen. Die Methode sucht nach Lösungen, die ökologisch sinnvoll, effizient und wirtschaftlich tragfähig sind – inspiriert durch Prozesse, Formen und Strategien, die sich in Milliarden Jahren Evolution bewährt haben.

Typische Anwendungsfelder sind Materialentwicklung, Energie- und Umwelttechnik sowie Medizin und Biotechnologie.

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Circular- und Eco-Design

Circular- bzw. Eco-Design bezeichnet eine ganzheitliche Gestaltungsstrategie, die Produkte, Prozesse und Services so entwirft, dass sie umweltverträglich und ressourceneffizient sind.

Das Kernziel der Circular-Design- bzw. Eco-Design-Methode besteht in der Schließung von Materialkreisläufen.

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Co-Creation-Workshops

Ein Co‑Creation‑Workshop ist ein moderierter, meist ein‑ bis zweitägiger Sprint zur Ideenfindung, in dem heterogene Stakeholder­gruppen gemeinsam Bedürfnisse erkunden, Ideen generieren und erste Konzepte verproben.

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Design Thinking

Design Thinking ist ein strukturierter Innovationsansatz, der durch kreatives und analytisches Arbeiten in interdisziplinären Teams nutzerzentrierte Lösungen für komplexe Fragestellungen entwickelt. Im Zentrum steht das tiefe Verständnis der Bedürfnisse der Zielgruppe – durch direkte Beobachtung, Gespräche und Tests. Erste Ideen werden schnell als Prototypen umgesetzt, um Feedback zu gewinnen und kontinuierlich zu verbessern.

Die Methode eignet sich besonders bei unklaren oder dynamischen Herausforderungen – weit über einen einmaligen Workshop hinaus.

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Doppelte Wesentlichkeitsanalyse

Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse ist ein strategisches Instrument, das Organisationen hilft, relevante Themen hinsichtlich ihrer Bedeutung für Stakeholder und die Unternehmensstrategie zu identifizieren und zu priorisieren. Sie geht insbesondere auf die doppelte Materialität ein, d. h. den Einfluss eines Unternehmens auf die Umwelt und den Einfluss der Umwelt auf ein Unternehmen.

Zur Identifizierung wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekte werden sowohl externe Erwartungen als auch interne Geschäftsziele berücksichtigt, um Schwerpunkte zu setzen und transparent zu kommunizieren.

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Effectuation

Effectuation ist eine unternehmerische Methode, bei der ausgehend von vorhandenen Mitteln und Kooperationen pragmatisch Lösungswege erprobt werden, statt auf umfangreichen Planungen und Vorhersagen zu beharren.

Sie bietet insbesondere in Situationen hoher Unsicherheit Handlungsspielräume, ohne dabei die Verantwortlichkeit der handelnden Personen zu vernachlässigen.

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Future-Skills-Analyse

Die Future-Skills-Analyse ermittelt systematisch, welche Fähigkeiten und Qualifikationen ein Unternehmen oder eine Branche in Zukunft braucht – und vergleicht sie mit dem aktuellen Kompetenzbestand. Durch diesen Soll-Ist-Abgleich lassen sich gezielt Entwicklungslücken identifizieren, Weiterbildungsschwerpunkte ableiten und die strategische Personalentwicklung vorausschauend ausrichten.

So bleiben Unternehmen auch bei technologischem Wandel, demografischem Umbruch oder veränderten Marktanforderungen wettbewerbsfähig.

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Horizon Scanning

Horizon Scanning ist ein strukturiertes Verfahren, bei dem möglichst viele relevante Quellen nach frühen Signalen, Trends, Innovationen und Veränderungen abgesucht werden, um frühzeitig strategisch bedeutsame und disruptive Entwicklungen zu identifizieren.

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Life Cycle Assessment

Life Cycle Assessment (LCA), im Deutschen auch Lebenszyklusanalyse genannt, dient der ganzheitlichen Umweltbewertung von Produkten, Dienstleistungen oder ganzen Geschäftsmodellen über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Rohstoffgewinnung über Produktion, Distribution und Nutzung bis zur Entsorgung oder Wiederverwendung.

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Massenbilanz-Ansatz

Der Massenbilanz-Ansatz ist ein bilanzierendes Verfahren, das angewendet werden kann, wenn alternative und fossile Rohstoffe gemeinsam in einem Produktionsprozess verarbeitet werden. Die jeweiligen Mengenanteile werden erfasst und rechnerisch auf die hergestellten Produkte verteilt.

Unter definierten Bedingungen können z. B. Verpackungen gemäß der EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (Packaging & Packaging Waste Regulation, PPWR) als "aus recyceltem Material hergestellt" ausgewiesen werden, um gesetzliche Rezyklatquoten zu erfüllen – auch wenn der physische Rohstoffanteil im einzelnen Produkt variieren kann.

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Nachhaltige SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse ermöglicht eine qualitative Bewertung von Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) – sowohl hinsichtlich der Unternehmensstrategie als auch von Produkten oder allgemeinen Veränderungen.

Die darauf aufbauende Sustainability SWOT-Analyse (sSWOT) erweitert diesen Ansatz um ökologische, soziale und regulatorische Aspekte. Dabei werden sowohl der aktuelle Zustand als auch die zukünftige Entwicklung in den Bereichen Umwelt, Soziales, Wirtschaft, Technologie und regulatorische Rahmenbedingungen betrachtet.

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Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell: Die Flourishing Business Canvas

Die von Osterwalder entwickelte Business Model Canvas ist ein bewährtes Werkzeug, um die Art und Weise, wie ein Unternehmen seine Geschäfte betreibt, übersichtlich darzustellen und zu analysieren. Inzwischen gibt es verschiedene Weiterentwicklungen, die das klassische Modell um Nachhaltigkeitsaspekte ergänzen.

Dazu gehört etwa die Flourishing Business Canvas, die neben ökonomischen auch ökologische und soziale Dimensionen berücksichtigt und Unternehmen dabei unterstützt, Nachhaltigkeit stärker in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren.

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Nachhaltigkeits-Reporting-Standards implementieren

Immer mehr Unternehmen sind angehalten, ihre nachhaltigen Praktiken transparent zu dokumentieren.

Die vorgestellte Methode zeigt, wie organisatorische, technische und inhaltliche Schritte systematisch umgesetzt werden können, um regionale oder internationale Nachhaltigkeitsstandards (ESRS, ISSB, GRI 2021 ff.) zu messen, zu prüfen und regelmäßig zu veröffentlichen.

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Nachhaltigkeitsroadmap

Eine Nachhaltigkeitsroadmap ist ein strategischer Plan, der zentrale Nachhaltigkeitsziele – etwa Klimaneutralität, Ressourcenschonung oder faire Arbeitsbedingungen – sowie die dazugehörigen Meilensteine und Maßnahmen in zeitlicher Abfolge darstellt.

Im Mittelpunkt dieser Methode steht die Visualisierung der erforderlichen Schritte in einer solchen Roadmap.

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Nachhaltigkeitsorientierte Umfeldanalyse (PESTEL)

Die nachhaltigkeitsorientierte PESTEL-Analyse (Political, Economic, Social, Technological, Environmental, Legal) ist eine strukturierte Methode, um externe Einflussfaktoren auf ein Unternehmen zu untersuchen und wurde durch den Fokus auf Nachhaltigkeit erweitert, um ökologische und soziale Trends präziser zu betrachten.

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SDG-Analyse

Die SDG-Analyse ist ein strukturiertes Verfahren, um Geschäftsmodelle, Produkte, Prozesse oder Services auf ihre Beiträge zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung – den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) – zu bewerten und Optimierungs- bzw. Innovationspotenziale abzuleiten.

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Supplier Sustainability Assessment

Das Supplier Sustainability Assessment (SSA) – im Deutschen auch als nachhaltige Lieferantenbewertung bekannt – ist ein Prüf‑ und Bewertungs­prozess, mit dem Unternehmen die ESG‑Leistung ihrer Lieferanten erfassen, bewerten und verbessern.

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Suchfeldanalyse

Die Suchfeldanalyse dient als strategischer Kompass, um verborgene Kundenbedürfnisse und unerschlossene Marktpotenziale aufzudecken. In einem Umfeld stetiger Trends und hoher Informationsflut hilft sie, relevante Signale von bloßem Rauschen zu trennen. Dadurch lassen sich Strategien zielgerichtet auf die tatsächlichen Anforderungen der Zielgruppe ausrichten und nachhaltiger Markterfolg sichern.

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Szenario-Methodik

Die Strategische Vorausschau mittels Szenario-Methodik untersucht explorativ mögliche zukünftige Entwicklungen systematisch, um mehrere plausible und konsistente Bilder der Zukunft zu entwerfen und daraus robuste Handlungsoptionen abzuleiten.

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Visioning

Beim Visioning entwickeln Organisationen ein gemeinsames, normatives Zukunftsbild und leiten daraus strategische Stoßrichtungen, Innovationsprojekte und Veränderungsprozesse ab.

Entworfen wird ein wünschenswertes Zukunftsbild, das in den Strategieprozess eingebettet werden kann.

 

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