Praxismodell

Nachhaltiges Innovationsmanagement ist ganzheitlich zu verstehen:

  • Es umfasst nicht nur die operativen Aspekte – von der Ideenfindung über die Durchführung von Innovationsprojekten bis hin zur Vermarktung. Vielmehr muss der Innovationsprozess eingebettet sein in einen entsprechenden Rahmen aus klaren Zielen und übergeordneten Strategien.
  • Ebenso wichtig sind eine passende Innovationskultur und geeignete Führungssysteme sowie bestimmte Merkmale der Unternehmensführung und unterstützende Organisationsstrukturen.

Das Modell strukturiert nachhaltige Innovationsaktivitäten entlang zentraler Handlungsfelder und schafft damit Transparenz über die Wechselwirkungen zwischen strategischen Zielen, operativen Prozessen und kulturellen wie strukturellen Voraussetzungen.

  • Ziele
    Vision, finanzielle Zielsetzungen und Nachhaltigkeitsziele bilden die Basis jeder Innovationsstrategie. Nur wenn diese Aspekte frühzeitig integriert sind, lassen sich Innovationen langfristig auf Nachhaltigkeit ausrichten.

  • Strategie
    Strategische Weichenstellungen betreffen Technologieentscheidungen, Marktpositionierungen und die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle. Ziel ist die Verbindung von Innovationsdynamik mit nachhaltigem Nutzen.

  • Operatives & Projekte
    Hierzu zählen die Generierung, Auswahl und Umsetzung innovativer Ideen – bis hin zur Markteinführung. Nachhaltigkeit muss in jedem Schritt mitgedacht werden, von der Produktentwicklung bis zum Lifecycle-Management.

  • Governance & Strukturen
    Klare Verantwortlichkeiten, nachhaltigkeitsorientiertes Controlling und geeignete organisationale Strukturen wie Nachhaltigkeitsabteilungen, interdisziplinäre Teams und F&E-Verzahnung.

  • Kultur & Führung
    Eine innovations- und nachhaltigkeitsfreundliche Unternehmenskultur sowie Führungskräfte, die als Vorbilder agieren, sind essenziell. Offenheit für Wandel, Risikobereitschaft und Empowerment der Mitarbeitenden spielen eine zentrale Rolle.